Versicherungsrecht

Lebensversicherung  / Rentenversicherung (Erhöhung der Rückzahlung durch Widerspruch)

Die Kanzlei befasst schwerpunktmäßig mit der Rückabwicklung von Versicherungsverträgen und mit der Erzielung erhöhter Ablaufleistungen und Rückkaufswerte.

Hierbei steht die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur Beteiligung von Versicherungsnehmern an Stillen Reserven der Versicherungsgesellschaften und die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Berechnung von Rückkaufswerten bei vorzeitiger Kündigung von kapitalbildenden Versicherungen im Mittelpunkt, die die Versicherungslandschaft in den letzten Jahren erheblich in Bewegung versetzt und letztlich zur Änderung des Versicherungsvertragsgesetzes zum 01.01.2008 geführt haben.

Zudem beraten wir Anleger und Versicherungsnehmer zu der Frage, ob ein Lebensversicherungsvertrag oder ein Rentenversicherungsvertrag auch heute noch gewinnbringend widerrufen bzw. ob gegen den Vertragsabschluss Widerspruch eingelegt werden kann. Hierzu hatte zunächst der EuGH und danach auch der Bundesgerichtshof (BGH) eine Grundsatzentscheidung gefällt, nach welcher Versicherungskunden auch heute noch wirksam Widerspruch gegen ihre Verträge, selbst nach Kündigung, auch heute noch erfolgversprechend einreichen können.

Ansprechpartner ist hier Rechtsanwalt Dr. Tintemann mit seinem Team, welches in der Vergangen zur o.g. Entscheidung des EuGH maßgeblich beigetragen hat.

Schwere Krankheiten Versicherung (Dread Disease)

Im Bereich des Versicherungsrechts beschäftigt sich die Kanzlei auch mit den so genannten Dread-Disease-Versicherungen. Diese Versicherungen sind eine Alternative zur Berufsunfähigkeits- bzw. Erwerbsunfähigkeitsversicherung und solle eine finanzielle Absicherung für den Fall bieten, dass eine schwere Erkrankung eintritt.

Anbieter, wie zum Beispiel Canada Life, Gothaer oder Zurich Life bieten solche Dread-Disease-Versicherungen an. Versichert sind schwere Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Herzinfarkt.

Die Wartezeit bis zum Eintritt des Versicherungsschutzes beträgt bei den verschiedenen Anbieter in aller Regel drei Monate und nach Eintritt des Leistungsfalls, also bei Vorliegen der versicherten Erkrankung, muss der Versicherungsnehmer auch noch einmal zwischen 14 und 28 Tagen auf die Zahlung der Geldleistung warten.

Aber was ist, wenn der Versicherer trotz Vorliegen der Erkrankung und Ablauf der Karenzzeit seine Leistung verweigert?

Hier beraten wir Versicherungsnehmer zu der Frage, ob die Versicherung die Leistung verweigern kann und unterstützen die Versicherungsnehmer bei der Durchsetzung ihrer Interessen gegenüber dem Versicherungsunternehmen. Dabei richtet sich das Augenmerk auf die dem Vertrag zugrunde liegenden Allgemeinen Versicherungsbedingungen, in welchen geregelt ist, ob der Versicherer von seiner Leistungspflicht befreit ist. Nach unseren Erfahrungen verweisen die Versicherer nur zu gern auf das Vorliegen von Ausschlussgründen, um so ihre Leistungsverpflichtung in Abrede zu stellen. Die Argumentation der Versicherer hält aber nicht immer einer juristischen Überprüfung stand.

Ansprechpartner ist hier Rechtsanwalt Dr. Tintemann mit seinem Team, welches in der Vergangenheit schon betroffenen Versicherungsnehmern zielführend helfen konnte, wodurch diese zu ihrer berechtigten Geldleistung gekommen sind.

Abwicklung von Wasserschäden und Brandschäden

Die Kanzlei unterstützt Versicherungsnehmer, welche durch einen Brand in ihrer Wohnung oder ihrem Eigenheim oder durch den Eintritt von Wasser einen Schaden erlitten haben, damit diese von der Wohngebäudehaftpflicht, der Hausratversicherung oder der Feuerversicherung ordnungsgemäß den ihnen entstandenen Schaden ersetzt erhalten.

Versicherer arbeiten in Schadensfällen mit eigenen Kooperationspartnern zusammen. Die Versicherer schicken in aller Regel diese Kooperationspartner zur Begutachtung des Schadens. Dabei soll festgestellt werden, in welcher Höhe ein Schaden entstanden ist und welche Kosten aufgewendet werden müssen, um die eingetretenen Schäden zu beheben. Diese Gutachter haben zumeist eine eigene Firma, welche mit der Schadensbeseitigung beauftragt werden kann. Der Kostenvoranschlag dieses Gutachters zur Behebung des Schadens liegt in aller Regel unter den vom geschädigten Versicherungsnehmer ursprünglich gezahlten Kosten für die zerstörten oder beschädigten Gegenstände. Jedoch kann der Versicherungsnehmer die Wiederherstellung eines gleichwertigen Zustands verlangen.

Hier helfen wir geschädigten Versicherungsnehmern dabei, dass die Kosten durch den Versicherer in der Höhe übernommen werden, welche erforderlich sind, um einen gleichwertigen Zustand wieder herzustellen.

Ansprechpartner ist hier Rechtsanwalt Dr. Tintemann mit seinem Team, welches in der Vergangenheit schon geschädigten Versicherungsnehmern zielführend helfen konnte.

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