Buchempfehlung: Die große Fondslüge von Michael Ritzau

Anleger in Deutschland verlieren bei Fondskäufen nach Ansicht von Experten jeder Jahr Milliarden von Euro. Dies ist nach Ansicht des Autors Michael Ritzau auf systematische Fehlberatung zurückzuführen.

Ritzau vertritt die Ansicht, dass Anleger in vermeintliche Spitzenfonds investieren, die in Wahrheit in der Vergangenheit nur reine Zufallsgewinner waren.

In seinem neuen Taschenbuch führt Ritzau dazu aus, wer die Anleger nach seiner Auffassung verleitet und warum. Die Akteure der sogenannten großen Fondslüge reichen dabei von Banken über Sparkassen bis hin zu Firmen, die nutzlose Fondsratings nur für Marketingszwecke produzieren. Auch verantwortlich hierfür soll u.a. die Stiftung Warentest sein, die nach Darstellung der Autors - entgegen allen Erkenntnissen der Wissenschaft - Anleger unbeirrt in teure sog. angebliche Spitzenfonds lotst.

Das Buch enthält aber nicht nur Kritik, sondern klärt über Mechanismen von Ratings auf und gibt Tipps, warum eine Anlage in gemanagete Fonds aufgrund ihrer Kosten nicht zielführend ist und schlägt Alternativen vor.

“Vor einer größeren Geldanlage also lieber mal knapp 20,00 Euro investieren und sich sachkundig machen”, rät Dr. Tintemann, Experte für Bank- und Kapitalmarktrecht bei der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB aus Berlin.

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